CHANCEN FÜR UNSERE KINDER UND FÜR DEN STANDORT

Wir haben eine nachhaltige Infrastruktur geschaffen, die für alle modernen Arbeitsmittel und Inhalte offen ist. Der Campus schafft unter den Schulen wertvolle Synergien. 

Während früher jede Schule mit anderen Unterrichtsmitteln arbeitete, einigten sich jetzt sowohl die Grundschulen wie auch die Fachschaften der weiterführenden Schule auf gemeinsame Lernprogramme. So kürzten etwa die Mathematiker einen Wust von über 100 Software-Produkten auf drei Programme (Mupad, Dynageo, Excel) ein, mit denen auch die Anforderungen der neuen Kern-Lehrpläne zu erfüllen sind. Die Vorteile zeigten sich in der Praxis: Schulübergreifend konnten Fortbildungen zum Thema angeboten werden. Lehrer tauschen im Campus auch erfolgreiche Unterrichtsprojekte aus, arbeiten gemeinsam an der Weiterentwicklung. 

   


WIRTSCHAFT LOBT DEN CAMPUS
Das Projekt begeistert die regionale Wirtschaft. Hier werde genau in neue Kompetenzen investiert, die die Firmen bei ihrem Nachwuchs dringend brauchten, bestätigten die Sprecher. Und das Konzept ist auch bundesweit gefragt. Aus ganz Nordrhein-Westfalen, aus Berlin, dem Saarland, Niedersachsen und sogar Japan und China melden sich Schulen und Schulträger, weil sie das mobile Lernen über Insellösungen hinaus erweitern wollen. Dass der Privatsender RTL "Deutschlands modernste Schule" in Unna verortet, sehen wir auch als Auszeichnung.

MOBILES LERNEN IN EINER NEUEN DIMENSION

 

BIOLOGIE IM KURPARK UND DEUTSCH IN DER BÜCHEREI
Mobiles Lernen mit modernen Medien gehört zu den Schlüsselqualifikationen, um die Zukunft zu gestalten. Darin sind sich Eltern und Lehrer, Bildungsforscher und Wirtschaftsvertreter einig. Auch die Weltwirtschaftsorganisation OECD sieht in der Qualifikation von Schülern im Umgang mit modernen Medien ein unverzichtbares „Rüstzeug für eine technologieintensive Welt“. 

In einer aktuellen OECD-Studie heißt es dazu: „Schüler, die sich mit dem Computer auskennen, schneiden in wichtigen Schulfächern im Allgemeinen besser ab als ihre Mitschüler, die diesbezüglich wenig Erfahrung oder mangelndes Selbstvertrauen in ihre Fähigkeiten im Umgang mit grundlegenden Computerfunktionen haben.“ Diese Erkenntnis war die Grundlage für die Entscheidung, in allen Schulen entsprechende Voraussetzungen zu schaffen.  

 

DER CAMPUS: EINE STADT, ALLE SCHULEN, ALLE KLASSEN
Alles beginnt mit der Infrastruktur, die alle Schulen umspannt und das bekannte Schulnetz für alle bildet. Das Ziel von Unit21 ist: Weg von einzelnen, teuren Insellösungen hin zu einer ganzheitlichen, vernetzten und somit kostengünstigen IT-Infrastruktur für alle Schulen, Schülerinnen, Schüler und Lehrer. So werden knappe Haushaltsmittel optimal genutzt.

Der Kerngedanke des Konzeptes ist, über einen zentralen Schulserver und ein hochintelligentes IT-Management einzelne Klassen, komplette Schulen, die Schulen einer Stadt oder einer Region als ein ganzheitliches Schulnetz zu steuern. Die Schaltzentrale des Bildungs-Campus stellt dazu Daten, Inhalte und Programme auf Abruf bereit und eröffnet dank des Kinder- und Jugendschutzes einen gesicherten Internetzugang. Das Rechenzentrum des Partners ASC sorgt zugleich für höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards, indem es alle in das Netzwerk integrierten System-Elemente zentral steuert und verwaltet. Lehrerinnen und Lehrer werden so vom Administrationsaufwand befreit und können sich auf ihre Kompetenzen konzentrieren. Lehrer sollen lehren, Schülerinnen und Schüler lernen - anstatt zu schrauben!

Lernen verliert seine Grenzen, Kinder und Jugendliche arbeiten fächerübergreifend mit modernen Medien: Für die Mittelstadt Unna ist das Millionenprojekt eine nötige Investition in unsere Zukunft. Um die wachsenden Anforderungen von Gesellschaft und Wirtschaft zu erfüllen, sind die Schulen auch auf die modernste Ausstattung angewiesen. „Lehrerinnen und Lehrer sollen lehren statt schrauben und installieren, Schülerinnen und Schüler mit aktueller Technik lernen, statt mit veralteten Medien und längst überholter EDV-Technik geplagt zu werden“, ist das Unnaer Motto. Das war der Anspruch, der durch die Wirtschaftsbetriebe der Stadt Unna und deren privatem Dienstleister Akcay-Schwarz-Consulting GmbH flächendeckend in allen 20 Schulen der Stadt eingelöst ist.