DEN CAMPUS REALISIEREN: WIE? | KOMPETENZ & TECHNIK

www.unit21.de: Hinter diesem Kürzel verbirgt sich eine Konzeption, die sowohl organisatorisch wie auch technologisch zukunftsweisend ist - viel Technik unter einem Hut. Der Kerngedanke ist ganz einfach: Um eine Einheit zu bilden, werden alle Schulen mit dem zentralen IT-Management der ASC verbunden. Das Rechenzentrum funktioniert wie ein Logistikzentrum: Es ist das zentrale Herz des Campus, von wo aus das gesamte Netz gesteuert wird. Auf dem Web-Portal der ASC und den zentral gesteuerten Schulservern liegen Daten und Programme auf Abruf bereit, darüber hinaus ist es die Schaltstelle für die Verbindung ins Internet.

Das Computer-Wirrwarr mit unterschiedlichen Betriebssystemen, technischen Voraussetzungen und lästigen Updates entfällt; Schüler und Lehrer werden vom ständigen Technikstress befreit, da alle Rechner zentral gesteuert und aktualisiert werden.

 

Alle können sich auf das Lernen konzentrieren. Darüber hinaus erhalten die Schulen die Möglichkeit, vernetzt miteinander zu kommunizieren. Innerhalb der Schulen erfolgt die Anbindung der einzelnen Rechnerarbeitsplätze unter anderem durch kabellose Netze (Wireless Lan). 

Das ermöglicht einen flächendeckenden Zugang zur IT-Struktur, der annähernd das gesamte Schulgelände umfasst und nicht nur auf die Klassenräume beschränkt ist. Das schafft Unabhängigkeit: Schüler und Lehrer sind nicht mehr an festinstallierte Klassenräume mit anfälligen Netzsteckdosen gebunden; Kabelsalat wird zum Fremdwort.


Alle Schulen verfügen über Notebook-Wagen, auf denen jeweils ein Klassensatz an Laptops samt Beamer und Drucker zum Einsatz bereit steht. Die Einsatzmöglichkeiten des Systems kommen auch außerhalb des Schulgeländes zum Tragen: Über das Unit21-Portal kommen Lehrer und Schüler auch an anderen Orten ins Netz - wie etwa zuhause - an ihre Daten. 

 

DAS UNIT-PORTAL

Das Besondere zuerst: Mit dem Web-Portal steht eine ganzheitliche Lösung zur Verfügung, die es Schülern und Lehrern ermöglicht, auf die aktuellen Lerninhalte und Daten in der Schule oder von zu Hause aus zuzugreifen. Damit ist sichergestellt, dass Lehren auch ohne Schulnotebook mittels Home-PC und Lernen ohne Wechsel des Mediums möglich ist. Lästiges „Nachtragen“ zu Hause erbrachter Leistungen entfällt. Neben dem eigentlichen Lernmanagementsystem erlaubt das System die Verwaltung und Organisation von virtuellen und realen Klassen genauso, wie von Kurs- oder Projekträumen. Dabei sind Lernstandskontrolle, Mehrsprachigkeit und Kalenderfunktion selbstverständlich. 

Und damit es richtig Spaß macht, wird die Benutzeroberfläche individualisiert. Jeder Nutzer erhält eine persönliche Startseite und eigene Datenablagen. Verwaltung von Online Kontakten, das Versenden und Empfangen von persönlichen Nachrichten, Chat- und Community-Features runden das Web-Portal ab.

Dabei regelt ein ausgeprägtes Rollen- und Rechtesystem exakt, wer welche Aufgaben innerhalb des Systems erledigen kann und darf. Mit dem mitgelieferten Autorenwerkzeug werden spezifische Inhalte durch Lehrende eingebunden. Diese können aus unterschied­lichen Quellen mühelos integriert werden.

   

 

DAS HANDWERKSZEUG FÜR LEHRER: Eine pädagogische Desktop Oberfläche
Die Nutzung des Systems ist auch für Lehrerinnen und Lehrer durch einen virtuellen Klassenraum schnell möglich. Die Entwicklung der Pädagogischen Desktop Oberfläche (PDO) erfolgte mit der Maßgabe einer hohen Benutzerfreundlichkeit und umfassender Funktionalität. Deshalb ist die Pädagogische Desktop Oberfläche voll in den schulischen Alltag einbindbar und stellt so einen reibungslosen und schnellen Unterrichtsbeginn ohne Zusatzaufwand sicher. Fünf Jahre Erfahrung in allen Schulformen belegen den Erfolg und die Nutzungsmöglichkeiten dieses Unit21-Werkzeuges.

Unterrichtsstunden, Kurse und Projektstunden sowie Stundenplan, Raumverwaltung und andere Verwaltungsdaten wie z.B. Schild-NRW werden automatisch in die Oberfläche übernommen. Aufgaben und Klassenarbeiten können bequem vorbereitet und schnell in der PDO hinterlegt werden. Selbstredend lassen sich genauso leicht neue Inhalte und Anwendungen/Softwareprodukte integrieren. Das Besondere und Einzigartige dieser PDO ist die automatisierte Schnittstelle zum Web-Portal. Hier werden alle notwendigen Daten in Echtzeit ausgelesen und in die PDO für den Unterricht integriert. Doppelerfassungen von Schuldaten in der Schulverwaltung und beim Lehrkörper werden dadurch vermieden.


IMMER UND ÜBERALL: DER UNIT21-LERNPLATZ
Egal, wo sich Schüler oder Lehrer aufhalten, ob im Klassenraum, in der Schule oder zu Hause – durch den IT-Lernplatz ist der Zugriff auf Daten und Inhalte jederzeit möglich. Aufgaben können gespeichert, bearbeitet und – wenn gewünscht – anderen zur Verfügung gestellt werden.

   

Herzstück des IT-Lernplatzes ist das Notebook. Die Installation von Updates, Viren- und Hackerschutz, neuer Anwendungen oder Softwareprodukte und digitaler Medien erfolgt automatisiert über den Schulserver auf dem einzelnen Notebook. Die Beweglichkeit und Flexibilität des Unterrichts innerhalb der Schule, in den Klassen- und Projekträumen wird durch den WLAN-Einsatz ermöglicht. Mit dem IT-Lernplatz ist zudem die Anbindung an die zentralen Komponenten von Unit21 von zu Hause aus gewährleistet.

Unterrichtsvorbereitung, Lernen und Hausarbeiten werden in einer einheitlichen und ortsunabhängigen Umgebung möglich.


Ein Schulserver stellt alle notwendigen Ressourcen und Funktionen zur Verfügung. Über den Server werden die IT-Lernplätze während des Unterrichts gewartet, gesteuert und häufig genutzte Dateien und Anwendungen zwischen­gespeichert und gesichert. Letztendlich stellt der Schulserver die Verbindung zwischen Arbeitsplatz und dem Rechenzentrum der ASC und die Internet-Anbindung sicher. 

NOTEBOOKS WERDEN ZUM ALLTÄGLICHEN ARBEITSMITTEL
Die Schulen haben die Möglichkeit, auch so genannte Notebook-Klassen einzurichten, in denen Schülerinnen und Schüler mit privat finanzierten Geräten arbeiten. Drei Unnaer Schulen nutzen schon diese Möglichkeit, über 20 Notebook-Klassen arbeiten mit dem neuen System.